PRESSEKRITIKEN

– «Alle drei Mitglieder von La Guirlande, in diesem Fall ihr Gründer Luis Martínez an der Traverso, die Cellistin Ester Domingo und der Geiger Vadym Makarenko, machten aus dieser Frische und Natürlichkeit ihren Schlüssel, um diese kleine Kammermusik ganz groß klingen zu lassen. Sie demonstrierten wunderbare Ensemblearbeit mit einheitlichem Klang, abwechslungsreicher, dem Stil angemessener Phrasierung und kreierten damit ein Klangbild, das dem aus der Lebzeit Haydns sehr nahe gekommen sein dürfte.»

Juan Carlos Galtier en Heraldo de Aragón. 2 Agosto 2020

– «Genau diesen reisenden Persönlichkeiten widmet La Guirlande sein neues Album „Spanish Travelling Virtuosi“, zweifellos eines der interessantesten und am sorgfältigsten ausgearbeiteten Projekte der musikalischer Wiederentdeckungen der letzten Jahre.

Die gute Arbeit der Musiker, die hier ihre große Virtuosität unter Beweis stellen, verfeinert die Interpretationen mit Phrasierung und Ausgewogenheit im Klang bis ins Detail. Zweifellos wird La Guirlande nach diesem Album seinen Weg als eine der herausragendsten Gruppen historischer Aufführungspraxis Spaniens weiter festigen.»

Lucía Martín-Maestro Verbo auf Melómano, 3. Juni 2020

«Die spanische Sopranistin und das Ensemble treffen in einem von Ars Hispana zusammengestellten Programm aufeinander […] und stellen Werke vor […], die auf einem sehr hohen Niveau gespielt werden.»

– «[…] Es ist eine wunderschöne Arie, vorgetragen mit einer herrlichen Geläufigkeit in der Phrasierung in den Geigen: Lathika Vithanage und Aliza Vicente, deren Arbeit während des gesamten Konzerts in den Unisono-Passagen herausragend war und ein bemerkenswerte musikalische Kommunikation demonstrierte. Die Sopranistin aus Burgos [Alicia Amo] begann ihrerseits mit einer feinen Diktion, [….] mit sehr passenden Verzierungen im Da Capo der Arie und zeigte eine dem Repertoire angemessene Stimmlichkeit von schönem Timbre, mit guter Projektion und einer interessanten Eleganz in der Phrasierung. Pablo FitzGeralds Continuospiel auf der Erzlaute war herausragend, ideenreich und intelligent.

[…] Martínez Pueyos Traversospiel floss mit kraftvoller Leichtigkeit, mit einem sehr sauberen Klang, guter Atemführung und abwechslungsreicher Artikulation. Erstklassige spanische Traversospieler gibt es derzeit nur wenige – er kann sich sicher zu einem von ihnen zählen. Amo ihrerseits bot eine intelligente stimmliche Interpretation, die dem Charakter und Stil des Stückes angemessen war, und zeigte ihre Stimme mit elegenter Höhe, die natürlich und in keiner Weise gezwungen klingt, zusätzlich zu der eher geschliffenen Aussprache besonders in der mittleren Tiefe, die auch eine schöne Farbe mit sich bringt. Die Ausgewogenheit zwischen den beiden Solisten war wunderbar. In den Coplas zeichnete das Continuo den rhythmischen Charakter der Komposition fein heraus, wobei die Barockgitarre auf intelligente Weise verzierte und die Traverso begleitete, die die Tonleiterpassagen des Stückes virtuos spielte.
[…] Besonders gut gelungen war das Gleichgewicht zwischen den mehr rhythmisch geprägten Teilen mit anderen Legato-Passagen, beispielsweise im B-Teil der Arie, die diesen Kontrast mit dem A-Teil und seinem Da Capo zeigte, in dem die Violinen bereits ein tadelloses Unisono gezeigt hatten […]. Erneut stach die Laute hervor […] in einem Continuo von großer Leuchtkraft und Klangwirkung.

Das letzte der Vokalwerke […] begann mit einer instrumentalen Einleitung von großer Klangpräsenz, sehr guter Balance zwischen den Instrumentalisten und raffinierter Ausführung in den Unisono-Passagen. Darauf folgte die Area (Allegro), in der nach einer leuchtenden Einleitung die Kontraste zwischen Tutti- und Solopassagen mit großer Agilität in der Stimme vorgetragen wurden. Noch einmal zeigte sich die großartige Arbeit in der Arie, mit einer sorgfältigen Diktion und einem dialogischen Aufbau mit einem schönen Ergebnis, sowie einer sehr überzeugenden Dichte zwischen den kontrastierenden Blöcken – hier zeigte sich im Da Capo der bemerkenswerte Einfallsreichtum in der Behandlung der Gesangslinie und die hervorragenden Begleitung.

[…] Fließend vorgetragen von Joan Boronat, der eine großartige Agilität in der rechten Hand zeigt und eine Natürlichkeit in der Phrasierung, der jede Spur von mechanischer Lesart fehlt; der das Spiel zwischen den beiden Manualen in einigen Passagen intelligent einsetzt und der mit freier Agogik und einen gelungenen Kontrast zwischen Spannung und Auflösung spielt. […] Großartig auch die Interpretation von Vithanage und Vicente mit ihrer beispiellosen Unisono-Arbeit, die mit Klangschönheit und Raffinesse das Beste aus den Kompositionen herausholte. Besonders beeindruckend war die sorgfältige Ensemblearbeit in einem Stück, in dem sich ein Kanon mit geschickt und fantasievoll ausgeführter Imitation zwischen beiden Geigenstimmen mit der kontrastierenden Continuostimme verwob. Martínez Pueyo überraschte das Publikum mit ausgefeilter Klanglichkeit, die sich durch ihre Luftführung und Musikalität einprägt. Auch in den schnellen Sätzen spielte er brillant und technisch makellos – begleitet von einem intelligent agierendem Continuo, das die Solisten unterstützt, ohne durch zuviel Klangintensität die Solostimme zu verzerren, sondern sie zu stützen und durch vielfältige Klangfarben zu bereichern.

Ein Programm […] eines der profiliertesten Ensembles Spaniens, dessen Arbeit dieser Tage zu den interessantesten Beispielen seiner Art zählt. Die Mitwirkung von Amo bereicherte ein Programm dieses Kalibers maßgeblich, ebenso das Spiel der beiden Ausnahmegeigerinnen. All dies wurde von einem Continuo von höchstem Niveau unterstützt; jeder in wunderbarem Zusammenspiel mit dem anderen Protagonisten dieses Abends, dem Traversospieler, der zu großen Dingen berufen ist.

Mario Guada auf Codalario, 10. März 2020

– «Zwischen den Vokalstücken […] stellte La Guirlande einige Instrumentalstücke vor: die Sonata de 8º tono von José de Nebra – sehr scarlattihaft, wunderbar gespielt vom Cembalisten Joan Boronat -, einige Versos de segundo tono von De Jerusalem – in denen die australische Geigerin Lathika Vithanage bewies, warum sie als eine der herausragendsten Geigerinnen der letzten Jahre gilt, gekonnt unterstützt von ihrer Kollegin Aliza Vicente – und die Sonata Nº6 op. 2 in g-Moll für Flöte und Continuo von Pietro Antonio Locatelli, die dem Leiter des Ensembles Luis Martínez Pueyo die Möglichkeit gab, sein Können zu zeigen, immer mit einer bewundernswerten Klangschönheit und Ausstrahlung, kristallklar und gekonnt.

Die Sopranistin Alicia Amo sang mit der für sie so charakteristischen exquisiten Süße und überwand mit wenig Schwierigkeiten alle Probleme, die sich ihr in den Weg stellten – von denen einige in der Tat nur mit großer Virtuosität zu meistern waren – […]. Sowohl die Sängerin als auch das Ensemble agierten auf allerhöchstem Niveau, ohne den geringsten Makel: beide Violinen waren großartig, die Flöte war eindrucksvoll und das Basso Continuo mit dem bereits erwähnten Joan Boronat, daneben Ester Domingo, Cello und Pablo FitzGerald, Erzlaute und Gitarre, zeichnete sich durch Klangfülle und Volumen aus.»

Eduardo Torrico im Magazin Scherzo, 6. März 2020

– «Historisch informierte Aufführungspraxis auf höchstem Niveau vom Ensemble La Guirlande, besonders brillant die Darbietung seines Gründers, des Flötisten Luis Martínez Pueyo.»

Salustio Alvarado im Magazin Ritmo, Februar 2020

– «All diese Werke werden von dem vielversprechenden und gerade im Aufstieg begriffenen Ensemble La Guirlande absolut vorzüglich und mit großer Raffinesse auf ihren Instrumenten dargeboten […] Ihre künstlerischen Qualitäten werden nicht nur anhand der technischen Fähigkeiten seiner Mitglieder, […] sondern vor allem in der einheitlichen Idee für Timbre und Rhythmus deutlich und dem stets unterhaltenem Sinn für Phrasierung und Kadenzen. Alle Solisten, angefangen beim Flötisten selber in den Triosonaten von Pla, Ester Domingo am Cello im Stück von Facco oder dem Cembalisten Joan Boronat bei seinem Solostück Corrente italiana von Joan Cabanilles – und nicht zu vergessen bei seiner ausgezeichneten Continuo-Begleitung auf der gesamten Aufnahme – zeigen beachtliche Souveränität und eine außergewöhnliche Qualität und Sorgfalt für den Klang.

Das Album, das im Palacio del Conde de Aranda in Épila/Zaragoza aufgenommen wurde, zeichnet sich durch eine exzellente Klang- und Aufnahmequalität aus.»

Germán García Tomás auf Opera World, 21. November 2019

– «Ich denke, dass ich nicht übertriebe, wenn ich behaupte, das sei das Beste, was ich in diesem Jahr gehört habe – ein Projekt, das sich der Wiederaufführung von vergessenen Werken mit mehr als bemerkenswertem Wert widmet und dies darüberhinaus mit einer so differenzierten Interpretation verbindet – einfach fantastisch […] Mit dieser CD bestätigt La Guirlande, dass es in der europäischen Szene der Alten Musik zu den wegweisenden und talentiertesten Ensembles gehört.

Wie ich schon erwähnte, sind die Aufmachung, Aufnahme, das Spiel des Ensembles, Design und Repertoire mit Sorgfalt behandelt worden, wobei die wunderbaren Booklet-Texte von Luis Martínez -es ist großartig, wenn die Künstler diese selber verfassen –, in denen man detaillierte Informationen zu den Stücken nachlesen kann, besonderes Lob verdienen.

Mit ihrem hervorragenden Können lassen die Interpreten ihre Instrumente nicht nur klingen – sie singen und sprechen, sie erzählen miteinander und zeigen ihre hohe Kunst der Rhetorik auf der Suche nach der musikimmaneten Bedeutung, die heutzutage allzuoft verloren geht.

Kurz gesagt – dieses Album darf im CD-Regal bei Liebhabern dieser Epoche nicht fehlen.»

Pedro Pablo Cámara auf Docenotas.com, 7. Oktober 2019

– «En el CD que presentamos, de un temática tan original como inspirada, el grupo hace gala de una exquisita musicalidad. Sus versiones aúnan el rigor historicista con una refinada frescura, descubriéndonos un repertorio inhabitual y apasionante. Se trata de un grupo magnífico del que solo caben los elogios y del que solo se pueden esperar y desear una gran carrera.»
Antonio Arias en Todo Flauta. Octubre 2019

– «Es gibt Alben, die sofort zu Beginn einen positiven Eindruck auf den Hörer machen. Dieses ist eines davon. […] In diesem Fall würde ich sogar soweit gehen zu sagen, dass das Vergnügen wunderbar ist. […]

Das Ensemble La Guirlande, das von dem Traversflötisten Luis Martínez Pueyo gegründet wurde, der auch die erhellenden Programmnotizen geschrieben hat, hat ein Album vorgelegt, welches jedem der vorrangig spanischen Ensemblemitglieder erlaubt, als Solisten zu glänzen und ihre Qualitäten zu zeigen. Das trägt dazu bei, diese Aufnahme so erfreulich und höchst empfehlenswert zu machen und das darüberhinaus eine Lücke füllt, die nach und nach kleiner wird.»

Mariano Acero Ruilópez in Scherzo Nr. 354, 1. September 2019

– «Schon im ersten Stück, der Sonate h-moll BWV 1030 von Vater Bach, zeigte sich Gràcias genaues Spiel, mit merklichen Kontrasten im finalen Presto, bei der Begleitung der melodiösen Traverso und mit brillianten und perlenden Klängen. Die Fantasie für Cembalo a-moll F 23 von Wilhelm Friedemann [Bach] […] wurde zu einer akribischen Ausführung einer Interpretation die sowohl Technik als auch Ausdruck zu vereinen mochte. Die klassizistische Sonate für Flöte und obligates Cembalo in D-Dur von Johann Christoph Friedrich [Bach] beendete den ersten Konzertteil mit friedvoller Harmonie und einem gemeinsamen Verständnis zwischen den Musikern.»

Francisco Javier Aguirre im Heraldo de Aragón, 27. Juli 2019

– «Am meisten überzeugt zeigte sich die Jury schließlich vom […] Ensemble La Guirlande. Mit ihrem in allen Facetten tief empfundenen, souverän-professionellen, perfekt aufeinander eingespielten Vortrag der Triosonate aus Bachs «Musikalischem Opfer» […]»

Heike Haberl im Donaukurier, 13. August 2017

– «Das […] Ensemble «La Guirlande» bot ziemlich schwere Kost: Die Triosonate aus Johann Sebastian Bachs „Musikalischem Opfer“ ist ein Meisterwerk der Mehrstimmigkeit. «La Guirlande» schaffte es mit differenzierter Lautstärke und äußerst homogenem Spiel, die Schichten des Werkes freizulegen, und wurde dafür von der Jury mit dem ersten Preis belohnt. […]»

Raphael Beck in der Augsburger Allgemeine, 13. August 2017

– «Für die magische Kunst, historische Musik heute mit Originalinstrumenten aufzuführen, braucht man engagierte Interpreten – idealistisch, gut ausgebildet und leidenschaftlich für das, was sie tun. Genau das ist La Guirlande, ein Quartett, das uns mit Ernsthaftigkeit, Eleganz und Leidenschaft in gespannte Emotionen – inmitten der fantastischen Architektur der Kirche von San Marco im Herzen Madrids – versetzt hat.

Besser geht es nicht!»

Sol Bordas in El arte de la fuga, 8. März 2017

– «Das spanische Kammermusikensemble demonstrierte sein hohes Niveau bei seinem Debütkonzert, einem wundervollen Programm, dass sich Bach widmet.»

– «Im Programm der 17. Edition des Internationalen Arte Sacro Festival Madrid gab es in diesem Jahr eines der eindrucksvollsten Konzerte, an die ich mich erinnern kann, gespielt von einem fast ausschliesslich spanischem Alte-Musik-Ensemble. Mit diesem wunderbaren Programm, das sinnigerweiser mit “In the Name of the Father“ betitelt war, machte La Guirlande sein Debüt.

– La Guirlandes Darbietung war so überraschend wie sie überwältigend war. […] Der klare Leiter des Ensembles ist Luis Martinez, einem Traversflötisten, der an der Schola Cantorum Basiliensis studiert hat und zweifelsohne zu den besten Musikern auf seinem Instrument in diesem Land gehört. […] Er spielte technisch als auch ausdrucksvoll brilliant, ohne jegliches Zurschaustellen oberflächlicher Attitüden, immer im Dialog mit den anderen Musikern und virtuos in der Solosonate. […]
[Zu] Alfonso Sebastián […]: Es gibt wohl wenige Musiker in diesem Land, die ein solches Wissen über Bachs Musik besitzen. Sein profundes Können, sowohl an den Tasten […] als auch aus musiktheoretischer Sicht ist bemerkenswert, was dem Ensemble bei der Zusammenarbeit zugute kommt. Seine Interpretationen sind immer raffiniert, subtil, intelligent und mit tragender rhetorischer Tiefe. Und von seinen Solodarbietungen, die wir gestern miterleben durften, kann man getrost sagen, dass sie Cembalospiel auf Weltklasse-Niveau waren.

– […] Lathika Vithanage […] beeindruckte in jedem Moment mit hervorragender Technik und Klang, den sie aus ihrem Instrument hervorzulocken wusste. Ihre Vision der Triosonate BWV 1038 und BWV 1079 war imposant, die Sonate für Violine und obligates Cembalo brilliant.
Bewegend war sogar der Klang ihres tiefen bis mittleren Registers auf dem Instrument. Nur selten habe ich Geiger erlebt, die auf so natürliche und scheinbar einfache Art und Weise Bach zu spielen imstande waren. Es ist ein Vergnügen gewesen, zu erleben, wie ehrlich sie sich an ihrem eigenen Spiel erfreut und andere an ihren Emotionen teilhaben lassen kann.
Ester Domingo bewies die hohe Kunst ihres Cellospiels, wobei sie den Großteil des Konzertes spielen musste. […] Sie verstand es, stets die Spannung zu halten und auf höchstem Niveau mit ihren Kollegen zu spielen.

– Kurzgesagt, ein Konzert auf sehr hohem Niveau […]. Ein wunderbares Beispiel des Zusammenspiels, das es ermöglichte, die ernsthafte und detaillierte Arbeit in einer erstklassigen Performance dem Publikum zuteil werden zu lassen, und die in nichts den aktuell großen Namen der Musikszene nachsteht.»

Mario Guada auf Codalario 7. März 2017

– «Vithanage beeindruckte mit ihrer Meisterschaft und Eleganz ihres Spiels, immer von einem Lächeln begleitet, das ihre Freude an der Komposition und der Interpretation – der ihren und der ihrer Mitmusiker – zeigte. Der Klang von Martínez‘ Traverso war tragfähig und warm, sehr warm, was er besonders eindrucksvoll im Andante der Sonate BWV 1034 unter Beweis stellte. Domingo brillierte gleichermaßen in solistischen Partien als auch in ihrer Funktion als Continuospielerin, wie man im Musikalischen Opfer von allen Musikern hören konnte. Und Sebastián gelang es, alle klanglichen Facetten des Grimaldi-Cembalos, an dem er saß, einschließlich einer denkwürdigen Interpretation des Preludios, Fuge und Allegros […].

– Nach dem Hören von Bach, gespielt von so versierten Händen, möchte man meinen, mit der Welt versöhnt zu sein. Wenn es doch bloß mehr als nur ein Gefühl sein würde.»

 

Eduardo Torrico in Scherzo, 6. März 2017

– «Seine Darbietung war nahezu perfekt, stets präzise und intonationssicher gespielt, was auch die Jury bemerkte. Das erste Adagio klang subtil, mit natürlichem Melodiefluss und am Ende, in der Unisonokadenz, demonstriert in perfekter Synchronizität. Dem Ensemble gelang es, die verschiedenen Charaktere des agilen Allegretto und des lebhaften Allegro assais herauszuarbeiten. Einige Passagen glänzten durch Virtuosität, auch in den langen melodiösen Phrasen des ersten Satzes; eine meisterhafte Kontrolle des Tempos im Andante; und schließlich das energetische Schluss-Allegretto, in dem schwindelerrregend virtuose Passagen mit gezielten Ritardandi abwechselten – einfach spektakulär.»

Eduardo Viñuela in La Nueva España, 16. Juli 2016

– «La Guirlande entschied sich für eine historisch akkurate Performance – mit Erfolg! Dieses Duo aus Flöte und Cembalo spielte die D-Dur-Sonate von C. Ph. E. Bach und überzeugte die Jury mit einem strengen Perpetuum mobile in beiden Allegros und einem Sinn für einen flexiblen Puls im Adagio. Sie klangen präzise und gut zusammen, flüssig in der Interpretation wie von der Komposition verlangt.»

Eduardo Viñuela in La Nueva España, 15. Juli 2016

– «Absolut lyrisch, wie Flötist Luis Martínez Pueyo das Siciliano erklingen ließ, mit vollem Klang für jede Note und ganz im Stile so berühmter Musiker wie Jaime Martin oder selbst Jean-Pierre Rampal. Die Passagen, voll mit virtuosen Motiven und enormer Lebhaftigkeit wurden auf höchstem Niveau von dem Musiker aus Zaragoza gespielt, der die Virtuosität der braocken Traverso eindrucksvoll unter Beweis stellte. […]
Sebastian nahm das Publikum mit seinem intensiven Klang und beeindruckender Technik an dem hervorragenden Cembalo ein. Der Cambalist aus Zaragoza […] ist ein weiteres Beispiel für die strotosphärischen Höhen, die die Barockmusiker Aragons erreicht haben.»

Luis Alfonso Bes in Heraldo de Aragón, 12. Mai 2016

– «[…] Virtuos und zugleich feinfühlig interpretierte Luis Martinez Pueyo auf der Traversflöte die Solostücke in den Flötensuiten von Jacques-Martin Hotteterre […]»

Hans Jürgen Kugler in der Badischen Zeitung, 25. Februar 2015